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Juni 1, 2011 - admin

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Zahnersatz: Implantatverankert



Für das sichere Einheilen von konventionellen Implantaten (künstliche Zahnwurzeln) werden mindestens 6 mm Knochenbreite benötigt. Oft läuft aber der Kieferkamm sehr spitz zu: riskante, aufwendige und kostenintensive Knochenaufbaumaßnahmen werden erforderlich. Hier kann durch den Einsatz von Mini-Implantaten (durchmesserreduzierte Implantate) häufig Abhilfe geschaffen werden.

Im zahnlosen Bereich des Kieferknochens kommt es zwangsläufig zu Knochenschwund, insbesondere wenn die Zahnlosigkeit schon seit mehreren Jahren besteht. Dieser Knochenschwund betrifft den Kieferknochen sowohl in der Höhe als auch in der Breite.

Um die Kieferbreite zu vergrößern werden u.a. Knochenblöcke aus dem Kieferwinkel, dem Kinn oder dem Beckenkamm entnommen und seitlich auf den schmalen Kieferkamm aufgebracht und mittels Schrauben fixiert.

Nach mehrmonatiger Einheilzeit dieser Knochentransplantate werden die Fixierschrauben entfernt. Sollte der verpflanzte Knochen eingeheilt und nicht vom Körper abgebaut worden sein – dies ist nicht sicher vorherzusagen – kann dann in einem Zweiteingriff ein konventionelles Implantat eingepflanzt werden.

Einsatz von Mini-Implantaten

Dieses aufwendige Verfahren kann durch den Einsatz von Mini-Implantaten und Anwendung einer ausgefeilten Operationstechnik häufig vermieden werden.

Durch Verwendung von speziellen Instrumenten wird der schmale Kieferkamm aufgeweitet und die Mini-Implantate können ohne Knochenaufbau sicher und langzeitstabil in nur einer Sitzung eingepflanzt werden. Dank dieses minimalinvasiven Verfahrens kann der Eingriff schnell und schonend mit nur geringen Nachbeschwerden für den Patienten durchgeführt werden. Die deutliche Verbesserung der Lebensqualität wird mit nur geringem operativen Aufwand praxiserprobt erreicht.

Download: mini-implantate