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September 1, 2012 - admin

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Motto: viele Köche verderben den Brei



Implantate (künstliche Zahnwurzeln) dienen seit über einem halben Jahrhundert zur Befestigung von Zahnersatz. Sollte der chirurgische Teil der Behandlung (Einpflanzen der Implantate) vom Chirurgen und die Eingliederung von Zahnersatz vom Zahnarzt vorgenommen werden?

Entwickelt wurde die Implantologie von den Zahnärzten in Ihren Praxen. In den Kinderschuhen der Implantologie (geringe Erfolgsraten) wurden diese Pioniere von den Universitäten als Scharlatane belächelt. Erst als die Erfolge dieser mutigen Zahnärzte nicht mehr aufzuhalten waren, wurde die zahnärztliche Implantologie 1982 wissenschaftlich von der Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde anerkannt. Es folgte bald die Zeit, als die Universitäten und die Kieferchirurgen versuchten, den Zahnärzten in den Praxen die Implantologie zu entziehen. Dies ist glücklicherweise nicht gelungen.

Sicherlich gibt es extrem aufwendige OP-Verfahren (Knochenaufbau mittels Knochenentnahme aus dem Beckenkamm), die den Kliniken / Kieferchirurgen vorbehalten werden können. Doch weit über 90% aller Implantationen können ohne solch aufwendige Eingriffe ausgeführt werden.

Die Vorteile der Implantatversorgung (Implantateinpflanzung und Eingliedern von Zahnersatz) aus einer Hand sind eindeutig: der Patient hat nur einen Ansprechpartner, eine aufwendige und zeitintensive Absprache von Chirurg und Zahnarzt entfällt, die Implantate befinden sich genau dort, wo sie der Zahnarzt für einen anspruchsvollen Zahnersatz auch geplant hat, einfache Aufeinanderabstimmung von Implantat und Zahnersatz, Zeit- und Kostenersparnis für den Patienten. (Dr. Manfred Mainitz, Rammelsbach)

Download: implantatversorgung-von-einem-oder-zwei-behandlern