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März 1, 2012 - admin

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OP-Planung: Rücksprache mit behandelndem Arzt



Nicht wenige Patienten nehmen blutverdünnende Medikamente als Prophylaxe gegen Thrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall ein. Da es sich bei der Einpflanzung von Implantaten (künstlichen Zahnwurzeln) um einen zahnärztlich- chirurgischen Eingriff handelt, ist bei diesen Patienten höchste Vorsicht geboten.

Inzwischen ist das Einbringen von zahnärztlichen Implantaten zum Routineeingriff geworden. Auch hat die Entwicklung minimalinvasiver OP-Techniken (Schlüssellochchirurgie) die Gefahr von gefährlichen Blutungen während der OP bzw. von nicht spontan stehenden Blutungen nach der OP deutlich reduziert.

Dennoch darf der Patient nicht einfach ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die blutverdünnenden Medikamente vor einer geplanten OP absetzen. Die Folgen könnten Thrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.

Der behandelnde Arzt kann die Gerinnungsfähigkeit des Blutes sehr genau überprüfen bzw. einstellen. Dabei wird üblicherweise der sogenannte Quick-Wert, neuerdings der INR-Wert bestimmt. Durch gezieltes Einstellen dieser Werte auf den geplanten Eingriff lassen sich zahnärztliche Implantate gefahrlos für den Patienten in der zahnärztlichen Praxis einpflanzen. (Dr. Manfred Mainitz, Rammelsbach)

Download: implantate-trotz-blutverduenner