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März 1, 2010 - admin

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Zahnersatz: Weiterverwendbar trotz Zahnverlust



Hochwertiger Zahnersatz, insbesondere in Form herausnehmbarer Brücken, basiert auf einer genügend hohen Anzahl von strategisch günstig verteilten Pfeilern (eigenen Zähnen). Geht ein Stützpfeiler verloren, so gerät die gesamte Statik des Zahnersatzes ins Wanken, mit der Folge der Über- bzw. Fehlbelastung der restlichen Stützzähne bzw. des Zahnersatzes selbst. Durch Ersetzen des verlorengegangenen Zahnes mittels eines Implantates (künstliche Zahnwurzel) kann erfolgreich Abhilfe geschaffen werden.

Seit nunmehr 50 Jahren werden zahnärztliche Implantate als bewährte und zuverlässige Methode zum Ersatz verlorengegangener Zähne angewendet. In der Hand des erfahrenen Behandlers ist das Einpflanzen eines Implantates ein Routineeingriff, der nicht mehr Nachbeschwerden wie beim Zahnziehen hervorruft.

Geht ein Stützpfeiler eines Zahnersatzes verloren, so kommt es darauf an, ihn möglichst bald durch ein Implantat zu ersetzen, um die negativen Folgen nur kurzfristig auftreten zu lassen. In der Pionierzeit der Implantologie musste das Implantat bis zu einem halben Jahr einheilen, bevor es belastet werden konnte. Ganz zu schweigen von der relativ langen Abheilzeit der Wunde bis zum Einpflanzen eines Implantates.

Liegt keine akute Entzündung des nicht mehr erhaltungswürdigen Zahnes vor, so kann heutzutage des Implantat direkt nach dem Zahnziehen eingepflanzt werden, so dass aus zwei Eingriffen einer wird. In ungünstigen Fällen reichen wenige Wochen Abheilzeit nach dem Zahnziehen aus. Unter günstigen Umständen kann das Implantat noch am Tage seines Einpflanzens belastet werden. Unter schwierigen Bedingungen reichen heute anstatt sechs Monaten Einheilzeit des Implantates sechs bis acht Wochen aus.

Ein sehr präzises Vorgehen ist erforderlich, um das Implantat exakt dort zu platzieren, wo zuvor der eigenen Zahn stand, damit das Implantat den vorhandenen Zahnersatz optimal stützen kann. Eine sehr bewährte und dauerhafte Methode um das Implantat mit dem Zahnersatz zu verbinden, ist das Einarbeiten eines Druckknopfes in den vorhandenen Zahnersatz. Hiermit steht ein langlebiges und kostengünstiges Verfahren zur Weiterverwendung des vorhandenen Zahnersatzes zur Verfügung. Im Extremfall könnten sämtliche eigenen Stützzähne des Zahnersatzes durch Implantate ersetzt werden.

Dank dieses Verfahrens braucht der Patient sich nicht wieder wochenlang an neuen Zahnersatz zu gewöhnen – ganz abgesehen von dessen Kosten – sondern kann den ihm vertrauten Zahnersatz weiter tragen. Der Verlust an Lebensqualität wird wirkungsvoll verhindert: herzhaftes Zubeißen, sich sicher fühlen beim Reden und Lachen bleibt gewährleistet. (Dr. Manfred Mainitz, Rammelsbach)

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