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September 1, 2009 - admin

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Zahnersatz: implantatfixiert



Wer kennt sie nicht die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung, insbesondere vor zahnärztlich chirurgischen Eingriffen? Dank moderner Videotechnik lässt sie sich gut abbauen.

Das Einpflanzen von Implantaten (künstlichen Zahnwurzeln) erfolgt in aller Regel unter lokaler Betäubung, wie auch beim Legen von Zahnfüllungen. D.h. die Behandlung selbst ist schmerzfrei, jedoch nimmt die Betäubung nicht die mögliche Angst vor der Behandlung.

Die Einnahme von angstlösenden Beruhigungsmitteln vor der Behandlung hat den Nachteil, dass der Patient am Behandlungstag nicht mehr straßenverkehrstauglich ist. Dies gilt insbesondere für die Anwendung einer Narkose. Darüber hinaus hat die Narkose den Nachteil, dass der Operateur auf die Mitarbeit des Patienten – in kritischen Fällen durchaus wichtig – verzichten muss.

Eine erprobte und nebenwirkungsfreie Alternative stellt die optische und akustische Ablenkung des Patienten während des Eingriffes dar. Hierzu eignet sich besonders der sogenannte cinemizer. Die spezielle Zeiss-Technologie simuliert bei dieser Videobrille eine imaginäre Leinwand, die einer Bilddiagonalen von 115 cm in 2 Meter Abstand entspricht. Es entsteht ein Heimkinoerlebnis, wobei der Patient eine eigene oder vom Behandler gestellte DVD für Ablenkung, Entspannung und Wohlbefinden nutzen kann.

Mit dem beschriebenen Verfahren zur Angstreduktion kommen auch ängstliche Patienten in den Genuss von implantatverankertem Zahnersatz: hohe Sicherheit und Funktionalität beim Sprechen, Lachen und Essen. (Dr. Manfred Mainitz, Rammelsbach)

Download: angst-vor-implantaten